Regenbogenbrücke

 

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Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Wenn ein Tier stirbt, das jemandem hier besonders nahe stand,
dann geht dieses Tier zur Regenbogen-Brücke.
Da gibt es Wiesen und Hügel für unseren besonderen Freunde,
damit sie herumrennen und miteinander spielen können.
Da gibt es reichlich Futter, Wasser und Sonnenschein
und unsere Freunde haben es warm und gemütlich.
Alle die Tiere, die krank und alt waren, werden Gesundheit und Kraft wiedererlangen;
die, die verletzt und verkrüppelt waren, werden wieder gesund und stark.
Genauso, wie wir sie in unseren Träumen von vergangenen Zeiten in Erinnerung haben.
Die Tiere sind glücklich und zufrieden, außer einer Kleinigkeit:
sie vermissen jemanden ganz besonderen, der zurückbleiben mußte.
Sie alle laufen herum und spielen miteinander, aber der Tag wird kommen,
wenn eines plötzlich innehält und in die Ferne schaut.
Seine leuchtenden Augen sind voller Entschlossenheit, sein erwartungsvoller Körper zittert.
Plötzlich fängt es an, von der Gruppe wegzulaufen,
fliegend über das grüne Gras, tragen ihn seine Beine schneller und schneller.
Du bist entdeckt worden!
Und wenn Du und Dein besonderer Freund sich endlich treffen, werdet Ihr Euch in freudiger Wiedervereinigung aneinander festhalten, um nie wieder getrennt zu werden.
Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht,
Deine Hände liebkosen wieder den geliebten Kopf und wieder einmal siehst Du in die vertrauensvollen Augen Deines geliebten Haustieres, so lange abwesend von Deinem Leben, aber niemals abwesend von Deinem Herzen.
Dann überquert Ihr die Regenbogen-Brücke gemeinsam....

Autor unbekannt

 

Für meinen kleinen Engel Mickey!

 

Seit Tagen hattest Du Bauchweh,
es ging Dir wirklich nicht gut,
Du konntest nicht richtig essen
und langsam verließ Dich der Mut.

Der Tierarzt dachte an Verstopfung,
ja Mickey, dieses Krankheitsbild lag nah,
wer konnte auch erahnen
daß es wieder eine Vergiftung war!

An jenem Tag wurde es schlimmer,
Du wurdest schwächer in jeder Stund´
hattest Angst allein zu sein in einem Zimmer
und winseltest mit schwerem Mund.

Dann sah ich in Deinen Augen, daß der Moment gekommen war,
voll Panik fuhr ich mit Dir nachts noch zur Praxis,
wo der Tierarzt schon unterwegs hin war.
Doch kurz vor der Türe im Freien
machtest Du Deine Äuglein zu,
Du hattest wohl die Regenbogenbrücke gesehen
wolltest nur noch Deinen Frieden und Ruh´.

Ich hielt Dich in meinen Armen,
als Deine Seele den Körper verließ.
Ich versuchte Dich zu retten
und fühlte mich verlassen und mies.
Ich fiel auf die Knie und weinte,
flehte Dich an nicht zu geh´n,
doch Du hattest so viel ertragen,
hattest das Recht hinter die Brücke zu seh´n!

Ich hielt krampfhaft Deinen Körper
in meinen steifen, schon schmerzenden Armen,
sie nahmen Dich mir schließlich fort,
zeigten kein Erbarmen.

Sie sagten, ich solle nun stark sein,
irgendwann würde der Schmerz schon vergeh´n
das Ganze ist nun drei Jahre her
und es tut noch genau so sehr weh...

Ich vermisse das tappsen Deiner Pfoten,
Dein Gesicht, Deine Augen, Dein Fell,
ich vermisse Deinen Geruch in meiner Nase,
es ging alles so furchtbar schnell.

Ich wollt Dir noch so viel sagen,
vor allem wie sehr ich Dich lieb
ich kann es nicht ertragen,
es war für mein Herz wie ein Hieb.

Seit diesem Tag fehlt ein Teil von mir,
ein Teil, der wollte mit Dir geh´n,
dieser ist nun immer bei Dir,
bis wir uns am Ende des Regenbogens wiederseh´n...


by Steph Will (September 2000)

Stell` dir vor...

 

Stell´ Dir vor, Du hast einen Gefährten verloren,
einen vierbeinigen Partner, immer mit aufmerksamen Ohren.
Du sitzt da und alles ist so leer,
soviel geweint, es kommen keine Tränen mehr.

Jeder Tag ist dunkel und die Abende einsam,
Du vermisst sie so sehr, Deinen Seelenbalsam.
Da ein Schatten, hier ein Geräusch im Raum.
War ihr Tod doch nur ein schlimmer Traum?

Sie wird immer unvergessen sein,
die Erinnerung an sie - immer mein.
Es gibt keinen Ersatz, es gibt kein Vergessen,
nichts und niemand kann sich mit ihr messen.

Ihr Platz ist für immer in meinem Herzen,
ihr Tod wird noch lange, wird immer schmerzen.

Irgendwo; ein kleiner Kater wird geboren,
die Mama überfahren, er scheint verloren.
Liebe Menschen päppeln ihn auf,
und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Eure Wege kreuzen sich,
er schaut Dich an, blinzelt, kuschelt sich an Dich.
Du kannst nicht widerstehn,
und wirst mit ihm heimgehn.

Du kannst wieder lachen, kannst wieder leben,
Er ist noch so klein und kann doch soviel geben.
Wie ein unverhoffter Wirbelwind,
erobert es Dein Herz, dieses Katzenkind.

Sie ist jetzt an einem schönen Ort,
ist glücklich, gesund und schaut auf Dich herab von dort.
Sieht Dich gemeinsam mit dem Kleinen,
und auch sie muss nicht mehr weinen.

Stell´ Dir vor...
Für alle, denen es ähnlich geht und ging


Von Lilly (November 2001)

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